Der Reiz des Ausgefallenen

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Gute deutsche Technik im neuen WTC

In diesem September jährt sich der Anschlag auf das Word Trade Center zum zehnten Mal. Eigentlich könnte man das nicht meinen, so schnell vergeht die Zeit. Was jedoch besonders interessant am neuen More »

Der Reiz des Ausgefallenen

Technik ist heute in aller Munde, das muss man sich gar nicht erst überlegen. Tatsächlich aber sind es nicht nur die bahnbrechenden Entdeckungen, neuen Smartphones und schnelleren Rechner, die die Herzen technikaffiner Menschen höher schlagen lassen, sondern durchaus auch die kleinen und witzigen Dinge, die der technische Fortschritt so nebenbei mit sich bringt. In der Fachsprache nennt man solche Goodies Gadgets. Sie reichen von klein und nützlich bis hin zu groß und sinnlos aber witzig. Entscheidend ist bei einem Gadget nicht, dass man damit tatsächlich etwas anfangen kann, sondern dass man etwas besonderes in der Hand hat, das das Leben einfach eine Spur unterhaltsamer machen kann. Gerade in Zeiten der Smartphones gibt es viele solcher Gadgets. Der Trend ist hier definitiv nicht rückgängig, denn mit jedem neuen Produkt findet man auch Anhänger, die es kaufen und durchaus auch nutzen möchten. Hier also mal eine kleine aber feine Liste besonderer Technik Gadgets, die nicht nur in Geek Haushalten gerne gesehen sind.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wärmedecke? Ist ja nichts Neues, schaut man sich aber mal an, wie sie funktioniert, sieht das schon anders aus. Spezielle Wärmedecken aus der Welt der Gadgets funktionieren nämlich per USB Anschluss. So kann man entweder vor dem PC oder auch auf der Couch mit dem Notebook auf dem Schoß eine weiche und warme Decke auf den Beinen ausbreiten und muss auch im Winter nicht frieren. Dieses Gadget erfüllt also durchaus einen sinnvollen Zweck.

Für Smartphone Fans kann auch ein Minilautsprecher, den man sonst am Schlüsselbund trägt, ganz interessant sein. Wenn man also Musik über das Smartphone hören möchte, muss man den kleinen Lautsprecher einfach nur an das Handy anschließen und schon hat man einen vollen und angenehmen Klang. Nette Idee für Nachmittage im Freibad oder allzu langweilige Schulpausen.

Eine besondere Entdeckung, die durchaus Erwähnung in diesem Beitrag finden sollte, ist eine Lasertastatur. Diese funktioniert ganz einfach. Man schließt sie an den Tablet PC oder ein Smartphone an und bekommt eine Tastatur per Laser auf eine flache Unterlage projiziert. Auf dieser Tastatur kann man dann ganz bequem tippen, ohne das eigentliche Gerät dabei in den Händen halten zu müssen. Unter den Gadgets ist das durchaus ein sehr fortschrittlicher Vertreter, der ein wenig Zukunftsmusik mitbringt. Funktionieren tut die Tastatur trotz aller Fortschrittlichkeit aber ganz einwandfrei.

Möchte man das Smartphone einmal zur Seite legen, es dabei aufladen und dann zusätzlich in der Lage sein, Telefonate anzunehmen, kann die Ivory Smartphonehalterung perfekt sein. Sie sieht aus wie ein altes Telefon, als es noch Wählscheiben gab. Statt der Wählscheibe aber ist ein Platz für das Smartphone mit passendem Anschluss vorhanden. Über diesen Anschluss wird dann der Akku aufgeladen. Kommt ein Anruf herein, kann man den Retrohörer ganz wie gewohnt abnehmen und problemfrei telefonieren. Das ist definitiv etwas für Leute, die das Besondere suchen.

Man könnte diese Ausführung rund um interessante Gadgets noch seitenweise fortführen. Da irgendwann aber einmal Schluss sein muss, kann man hier ein nettes Fazit ziehen. Sicherlich wäre unsere Welt auch ohne die erwähnten Helferlein komfortabel und abwechslungsreich, keinesfalls aber so interessant. Es ist schön zu sehen, dass bei vielen Herstellern neben der Produktion und Entwicklung ganz gewöhnlicher Geräte immernoch Zeit bleibt, um besondere Dinge zu entwickeln, die nicht ganz so viel Sinn haben. Wobei der Sinn eines Gadgets immer auch im Auge seines Nutzers liegt. So kann eine USB Wärmedecke tatsächlich ein Gegenstand sein, den man in seinem Leben niemals mehr missen möchte. Durchaus aber kann es auch passieren, dass man sie einmal nutzt, dann aber als Unsinn einstuft und sie in die Ecke legt. Doch das ist die Gefahr, die von Gadgets ausgehen und mit der man zwangsläufig rechnen muss. Nicht alles ist auch etwas für Jedermann.

Forschung auf der IAA

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Die IAA ist immer ein ganz besonderes Fest für Automobilfreunde. Hier sieht man, was sich die Autoindustrie so überlegt hat und wie sie ihre Kunden bei der Stange halten möchte. Garniert mit hübschen Frauen wird hier aber vor allem auch ein Punkt ins rechte Licht gerückt und das ist die Forschung. Automobilhersteller sind vor allem auch beschäftigt damit, an neuen Technologien zu forschen, um herauszufinden, wo der Autofahrer seine Interessen hat. Das ist nicht nur das Finden alternativer Antriebe, sondern auch neue Karosserieformen, Multimedia und alles, was es dem Autofahrer noch ein wenig bequemer macht, während er am Steuer sitzt.
So manches Fahrzeug soll aber auch einfach zur zeigen, was man sich überlegt hat und wozu man in der Lage wäre. Die Mercedes Studie F125! ist ein solches Beispiel. Noch lange ist man mit der Forschung an den Möglichkeiten, die bei diesem Modell gezeigt werden, nicht fertig, denn so weit in die Zukunft konnte man auf der IAA eigentlich noch nie schauen. So überspringt der F125! eine ganze Generation und soll zeigen, was in der übernächsten Stufe alles möglich sein kann. Laut Mercedes wird ein tatsächlicher Verkauf des Fahrzeuges nämlich erst ab 2025 wirklich vorstellbar und dazwischen liegen sicherlich noch sehr viele weitere Stufen.
Doch nun zur Technik.
Der F125! hat Wasserstofftanks, wird also nicht durch Benzin oder Diesel angetrieben. Um Energie zu sparen, verfügt das Fahrzeug über eine besonders leichte Karosserie. Da die Tanks hier direkt integriert sind, kann man eine Menge Platz sparen. Wo bisher Leichtbau vor allem auch mit Aluminium in Verbindung gebracht wurde, ist man beim F125! auf Kunststoff gestoßen. Selbstverständlich fehlt auch Aluminium genauso wenig wie Carbon, aber Kunststoff ist hier noch etwas ganz neues. Auch die B-Säule, an die man sich eigentlich schon gewöhnt hat, gibt es hier nicht, denn die Schutzsysteme liegen unterhalb der Tür. Als kleines Goodie hat der F125! natürlich auch Flügeltüren.
Auch multimedial gesehen ist der F125 schon etwas ganz besonderes. Man kann ihn steuern, indem man Sprache, Touchscreens und auch Gesten nutzt. Das gesamte System des Autos ist aber auch selbstständig und kann Verkehrsberichte starten, Nachrichten auch Postfächern holen und anschließend direkt mit schöner Musik beginnen. Bevor man seine Fahrt beendet, gibt der F125! dem Fahrer einen kleinen Wetterbericht, damit dieser weiß, ob er einen Schirm oder eher doch Sonnencreme braucht. Sogar eine kleine Sekretärin sitzt im System. Sie sortiert aus, wer den Fahrer kontaktieren darf und wer nicht. Das Fahrzeug kann zudem auch auf Stimmungen gekonnt reagieren. Nur atmen, das muss man im F125! noch selbst.
Der schöne Begriff der Cloud fehlt auch im F125! Nicht. Hier muss dann keine Synchronisation mehr stattfinden, um irgendwelche Geräte nutzen zu können. Das Programm „Remote Convenience“ zeigt autorisierten Personen, wie voll der Tank noch ist, welchen Verbrauch man hat und wann das Fahrzeug wieder zur Wartung muss. Über das eigene Smartphone kann man dann Navigation, Temperatur und auch Unterhaltung voreingestellt werden.
Doch jetzt kommt ein neuer Clou, der „Advanced Driving Assist“. Hier muss der Autofahrer, wenn er auf der Autobahn ist, nicht mehr selbst lenken oder Gas und Bremse betätigen, denn das Auto fährt wie von Geisterhand. Sogar eigenständiges Überholen soll irgendwann möglich sein. Der F125! kommuniziert per Funk mit anderen Verkehrsteilnehmern, aber auch mit Ampeln und Verkehrszentralen. Erkennt das Fahrzeug eine Gefahr, sagt es dem Fahrer schon Bescheid, bevor er diese überhaupt sehen kann. Das soll vor allem die Sicherheit enorm steigern.
Angetrieben wird der Mercedes F125! von vier Elektromotoren, die besonders radnah montiert sind. 231 PS Dauerleistung können diese erbringen. Betrachtet man sich die Maximalleistung, so gelangt man hier auf ganze 313 PS. Das Auto kommt in 4,9 Sekunden von Null auf Hundert und verbraucht auf 100 Kilometern voraussichtlich gerade mal 0,79 Kilogramm Wasserstoff. Damit man sich das besser vorstellen kann, entspricht diese Menge Wasserstoff in etwa 2,7 Litern Dieselkraftstoff. Tankt man den F125! voll, soll man laut Mercedes tatsächlich bis zu 1000 Kilometer weit kommen.
Für den F125! ist außerdem auch eine Lithium-Schwefel-Batterie eingeplant. Diese kann ganz berührungslos aufgeladen werden, also beispielsweise über Schleifen im Asphalt, die Strom führen. So kann man alleine durch Elektrizität noch einmal 50 Kilometer schaffen.
Der F125! Ist das, was man auch heutzutage noch als Zukunftsmusik bezeichnet. Allerdings muss man hierzu sagen, dass es sich nicht um ein einfaches Stück, sondern um eine wirklich ausgeklügelte Komposition handelt. Ein Fahrzeug, das so viel kann, wie es dieses Concept Car einmal soll, gibt es nicht und gab es bisher wahrscheinlich noch nicht mal auf den Zeichenbrettern anderer Entwickler. Gut sichtbar wird hier aber, dass auch unsere mittelfristige Zukunft nicht auf fliegende Autos setzt. Vielmehr auf Fahrzeuge, die helfen Geld zu sparen und Sicherheit zu geben. Künstliche Intelligenz ist hier das Stichwort und wenn wir dieser irgendwann vertrauen können, sind wir einen ganz ganz großen Schritt weiter. Doch das sind Stufen auf der Forschungsleiter, die können wir nur sehen, wenn wir ganz genau hinschauen. Bald aber vielleicht schon nicht mehr.

3D TV ganz ohne Brille

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Was da im Moment auf der IFA gezeigt wird, macht mal wieder deutlich, wie schnell sich Technik doch entwickeln kann. Wo wir vor nur wenigen Monaten mit Brillen vor Fernsehgeräten standen, um Bilder in 3D bewundern zu dürfen, können wir das nun offensichtlich ganz ohne Brille. Das kann man durchaus als echten Durchbruch bezeichnen, denn nicht einmal in den großen IMAX Kinos konnte man 3D Filme ohne Brille genießen. Wer sich der 3D Technologie bisher also nicht nähern wollte, weil er das Tragen einer Brille für sich persönlich abgelehnt hat, der sollte nun noch einmal über seine Entscheidung nachdenken.
Selbstverständlich steckt dieses Projekt noch in den Kinderschuhen und es wir sicherlich noch viel daran gefeilt werden müssen, doch in nicht allzu ferner Zeit werden Fernseher einfach so zu dreidimensionalen Erlebnistempeln.
Dass das Ganze wohl seinen Preis haben wird, muss man nicht zweimal sagen. Wer sich aber für technische Neuerungen interessiert, der wird vor einer großen Investition vielleicht nicht einmal zurückschrecken.

Gute deutsche Technik im neuen WTC

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In diesem September jährt sich der Anschlag auf das Word Trade Center zum zehnten Mal. Eigentlich könnte man das nicht meinen, so schnell vergeht die Zeit. Was jedoch besonders interessant am neuen „1 WTC“ ist, ist dass hier nicht nur amerikanische, sondern vor allem auch deutsche Technik eine nicht unwichtige Rolle spielt. So ist beispielsweise auch Siemens dafür verantwortlich, dass der Bau des Gebäudes vorangeht. George Pagnotta, Siemens Manager, sorgt hier dafür, dass die Kräne funktionieren, dass die Arbeiter Licht haben und dass Bohrmaschinen tun, was sie sollen. Die komplette Stromversorgung für dieses große Bauvorhaben nämlich hat Siemens übernommen.

Auch die Pumpen, die einmal Wasser an den Wänden zweier Becken herabfließen lassen, kommen aus deutscher Hand. George Pagnotta kann durchaus stolz sein auf soviel Beteiligung an einem solch geschichtsträchtigen Bau.

Aber hieran sieht man auch mal wieder, dass deutsche Technik weltweit einen besonders guten Stand hat. Was in unserem Land in den vergangenen Jahrzehnten entdeckt und erfunden wurde, das kann kaum ein anderes Land in einer derartigen Form vorweisen. Grund genug für uns, uns zu freuen und stolz zu sein auf soviel Fortschrittlichkeit. Da unsere Technik keinen Stillstand kennt, werden wir sicherlich noch viele tolle Entdeckungen machen.